Sunday, February 08, 2009

XXI The World



Style inspired heavily by James Jean. Theme inspired heavily by my bi-monthly visits at the hospital :)

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Seit Ende letzten Jahres gibt es im ehemaligen Central-Kino den Ruhepol, zum bewussten Austreten aus der lärmüberlasteten Welt, zum Auszeit-Nehmen und zum Erleben der Stille. Nachdem ich es lange vor hatte, konnte ich der Örtlichkeit nun auch einen Besuch abstatten, und ich muss sagen: Ich bin beeindruckt. Das Innendesign ist atemberaubend; schlicht, puristisch und "grundlegend". Man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Im Zentrum liegt man in einem der ehemaligen Kinosäle und schaut auf Holzplatten, wo einst die Leinwand war - eine Ironie, die mich begeistert. Der Ruhepol ist für Linz eine große Bereicherung, und als ich ihn verließ, fühlte ich in mir schon Bedauern, wissend, dass er im November wieder geschlossen wird.

Tuesday, February 03, 2009

Not a triumph, but a try

There were so many possible titles for this blog entry -
"Two pages on why I'm not a comics creator"
"Fabrizio Eva in a nutshell"
"Slaughtering globalisation theories"

Ah well. I guess it is better to have a bad start somewhere than to not start at all.

From March 6-8 there's a comics festival in Linz. There'll also be a 24-hour-comic project. I'm very tempted to participate, despite my lack of comic creation abilities and despite it being the weekend before I have my diploma exam. It probably is loads of fun.


Monday, January 19, 2009

You're valuable (and so is everybody else)

Back in October Neil Gaiman made a 9-city tour, reading a chapter of his latest novel, The Graveyard Book in each city. The book has been, afaik, in the bestselling lists ever since it was published - justifiably so, I believe. It took a long time, but over many nights in a half-dozing state I listened to the whole tour and enjoyed it greatly. It is very recommendable. You can find the videos here.

There is also another recommendable video for today, a short film named Validation. It's awesome. I love it. It sincerely moved me to tears.

And to end the linkage: I also stumbled over a nice blog with some interesting kendo articles.

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Some costume designs. Costume designs are fun (although I'll probably never sew them, unfortunately):

Thursday, January 08, 2009

AEC09

Jeder Besuch im Linzer Ars Electronica Center ist ein Erlebnis. Die Symbiose von Technologie und Kunst schafft es immer wieder, in mir Visionen der Welt zu wecken, wie sie in der Zukunft sein könnte - nicht immer zum Guten, aber immer inspirierend.
Am Wochenende wurde das neue AEC mit drei Open House - Tagen eröffnet, und die Massen stürmten hinein, bis die Türen verschlossen wurden. 4.5 Stockwerke voller Neuheiten waren überfüllt, so dass es viel zu sehen aber nicht so viel zum Ausprobieren gab, weshalb ich demnächst irgendwann noch einmal hingehen werde. Es gibt dort einfach zu viele Dinge, die mich fasziniert haben. Mit jedem Stockwerk stieg auch meine Begeisterung.
Im Keller ist die Umwelt-Abteilung eingesiedelt, in der man Retina-Scans machen kann, die an Bilder vom Universum erinnern. Daneben gibt es Mikroskopie bis in die mehrere tausendfache Vergrößerung und in sich geschlossene Lebensräume, sowie aufgespaltete und mit menschlichem Auge sichtbare Tomaten-DNA. Und, am Besten, Bücher! Ich könnte mich dort eingraben zwischen den Werken über Medienkultur und Körperkult. Auch einige bekannte Technologien waren dort zu finden, wie z.B. das Herausboxen der Form des eigenen Lampenschirms und 3D-Zeichnen mittels 3D-Brille.

Im Erdgeschoss ist die Robotik-Abteilung sowie die Nachfolge vom Cave, in der wir Das letzte Abendmahl digital zusammengesetzt aus vielen, vielen Einzelbildern gesehen haben, weit reingezoomt, so dass selbst der 1cm große, fast verblasste Kirchturm nebem Jesus' Kopf deutlich sichtbar wurde. Mir hat es dort aber v.a. das japanische Klettermännchen angetan, das im Originalversuch über 6h mit seiner Batterie einen Berg erklommen hat.

Das erste Stockwerk war sehr musikalisch angehaucht; mein absolutes, unschlagbares Highlight eine Nachbildung inspiriert von Animusic Pipe Dream. Ab dieser Entdeckung konnte ich mich nicht mehr zurückhalten, wurde verbal sehr reduziert und hatte vermutlich ein unverkennbares Leuchten in den Augen.

Obwohl ich dachte, meine Gefühle zu dem Zeitpunkt wären nicht mehr zu toppen, kam die Begegnung mit meiner momentanen großen Liebe im zweiten Stockwerk, das für mich eindeutig das Steampunk-Stockwerk ist. Maschinen, Zahnräder, Mechanik. Alles da, hübsch, ästhetisch, kunstvoll und brilliant. Man muss es gesehen haben, so lässt es sich nicht in Worte fassen. Ein Werk hat Bewegung auf Null reduziert, indem jedes Zahnrad sich immer langsamer dreht. Zehn Zahnräder, aber die Bewegung erkennt man ab dem dritten schon fast nicht mehr.


Steampunk hat einfach was.

Thursday, December 25, 2008

Yule

Not really using canned vegetables often, I now have a reason to not use them at all. I needed some beans for cooking and ended up with a stone in the food. Holy crap. I cannot image the bad production criteria that let a stone get into the can.

Talking of food:
Awesome bentos. I love such a creative and aesthetic use of food. That's the kind of attention to detail and dedication that creates a great food culture

And another video on an important topic: Act Now

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In Linz gibt es gerade die Ausstellung "Kulturhauptstadt des Führers" im Schlossmuseum. Die Aussstellung ist in verschiedene Schwerpunkte aufgeteilt (Architektur, Kunst, Literatur, Theater) und beleuchtet die Pläne, die Hitler für Linz hatte, und inwieweit diese umgesetzt wurden. Der Kunst-Bereich ist äußerst umfangreich und beinhaltet zahlreiche Bilder aus der Zeit der 30er und 40er. Man wird förmlich von der Kunst erschlagen. Die Ausstellung ist sehr empfehlenswert, da informativ (in erdrückendem Ausmaß), und brachte mir als Linzer einiges näher, wovon ich vorher nur wenig Ahnung hatte, auch wenn mir persönlich der Architektur-Teil ist leider etwas zu kurz gekommen (obwohl er auch umfangreich ist; da er für mich aber der interessanteste Bereich war, hätte ich mir gerne noch mehr gewünscht).
Die Ausstellung liefert auch kleine Einblicke in die Kindheits- und Jugendhintergründe und ich dachte mir öfters, dass deutlich wird, welche innerliche Verhärtung jemand erlebt, der immer wieder enttäuscht wird (Wiederholungsprüfungen in der Schule, mehrfaches Versagen in der Realschule, zweifache Ablehnung der Kunstuni, etc.). Mit 15 hatte er schon deutliche Umbaupläne für Linz. Derart gerichtete frühe "Ambitionen" indizieren doch, dass die Person schon jung sehr unzufrieden gewesen sein muss.

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Am dritten Adventwochenende gab's auch einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt am Froschberg in Linz, auf den ich kurz zur Ablenkung vom Lernmarathon geschaut habe. Er war sehr klein mit wenigen Händlern, aber ich hatte eh nicht vor lange zu bleiben. Hängen geblieben bin ich dann doch, und zwar bei den lieben Menschen vom Mjöllnir Clan, die mich etwas über die Wikinger aufgeklärt haben und mir gleichzeitig ein bisschen linguistisches Fachwissen vermittelten, das mir bei meiner Prüfung in der darauf folgenden Woche geholfen hat. Ich bedanke mich herzlich und verneige mein Haupt ob der Liebe und Arbeit, die die niederösterreichischen Wikinger ins Handwerk stecken. Hat mich tief beeindruckt. Für mich ist jetzt auch nachvollziehbarer, was die Wikinger-Darstellung so reizvoll macht. Mal sehen, was das neue Mittelalter-Jahr bringen wird.


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To finish off:
Here is an awesome song and video (ending song of the game Portal). It was, of course, written by the awesome Jonathan Coulton.

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This year's Christmas card. Had planned to make real cards and send them off, but ran out of time. Thus, the cheap version.